Gewerblich-technische Ausbildung
Der Beruf „Mikrotechnologe/-in“ ist ein seit 1998
staatlich anerkannter Ausbildungsberuf.
Die inzwischen über 900 Absolventen - davon sind übrigens mehr als 20 % Frauen - dieser dualen Ausbildung werden vor allem in der Produktion von integrierten Schaltkreisen, von Solarzellen sowie Mikrosystemen und deren Komponenten eingesetzt. Darüber hinaus sind Forschung und Entwicklung in der Industrie sowie an Hochschulen und außeruniversitären Instituten bedeutende Einsatzgebiete.

Mikrotechnologen und Mikrotechnologinnen erhalten in Ihrer Ausbildung eine fundierte naturwissenschaftliche Grundlagenausbildung und können damit den hohen Anforderungen nach präzisen Arbeiten auch unter Reinraumbedingungen gerecht werden.
Bereits über 70 Unternehmen – darunter viele kleine und mittlere – sowie Forschungseinrichtungen sind an der Ausbildung beteiligt. Besonders die kleinen und mittleren Unternehmen haben sich regional zu Ausbildungsverbünden zusammengeschlossen und können somit die breit angelegte Grundlagenausbildung abdecken.
Die Aus- und Weiterbildung von Mikrotechnologen und Mikrotechnologinnen befindet sich im Fokus der Netzwerke FasiMiT, learn-mst, MANO und mst-bildung.
Die Netzwerke FasiMiT, learn-mst und MANO verfügen darüber hinaus über Erfahrungen in der Umschulung von Arbeitsuchenden zu Mikrotechnologinnen und Mikrotechnologen.
Im März 2010 wurde die von einem überregionalen Autorenteam auf Anregung des AWNET-Themenfeldes erstellte Handreichung zur Mikrotechnologenausbildung fertig gestellt. Sie soll aus der Sicht der bisherigen Entwicklung und des erreichten Standes ergänzend zur Ausbildungsordnung und weiteren veröffentlichten Print- und multimedialen Materialien einer breiten Öffentlichkeit den Zugang zum Beruf Mikrotechnologe/-in erleichtern. Die Handreichung möchte außerdem mit Mikro- und Nanotechnologien und angrenzenden Gebieten befasste Unternehmen motivieren, eine Ausbildung in diesem Beruf aufzunehmen:
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